Vitamine und Lebensmittel für Ihre Augengesundheit

­„Karotten sind gut für die Augen“ – die meisten von uns kennen diesen Satz bereits seit der Kindheit. Aber tragen gesunde Ernährung und Vitamine tatsächlich zur Augengesundheit bei?

Eine gesunde Ernährung kommt dem ganzen Körper zugute. Welche Vitamine wirken sich aber besonders positiv auf die Augen aus und in welchen Lebensmitteln kommen sie vor?

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Schwachsichtigkeit: Gerätebasiertes Amblyopiescreening in der Kinderarztpraxis

Die Augen sind das wichtigste Sinnesorgan des Menschen, denn 80% aller Sinneseindrücke nehmen über unsere Augen auf. Neugeborene müssen das Sehen ebenso erlernen wie Laufen und Sprechen. Die Fortschritte bei den ersten Gehversuchen oder den ersten Worten erleben die Eltern täglich mit. Wie und was ein Kind sieht, bleibt den Eltern und oft auch dem Kinderarzt verborgen. „Schwachsichtigkeit: Gerätebasiertes Amblyopiescreening in der Kinderarztpraxis“ weiterlesen

Ein Recht auf Augenlicht: Die WHO-Initiative Vision2020

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Weltweit sind etwa 36 Millionen Menschen blind, und rund 217 Millionen haben eine mäßig schwere oder schwere Sehbehinderung.1  Rund die Hälfte davon ist von einer nicht korrigierten Fehlsichtigkeit betroffen2 – sie bräuchten also einfach eine Brille oder Sehhilfe, um besser zu sehen.  Armut und schlechte augenärztliche Versorgung machen dies in vielen Regionen aber unmöglich. Über 80% der Fälle von Erblindung gehen auf mangelnde gesundheitliche Versorgung zurück, und ließen sich durch frühzeitige Behandlung vermeiden.2 Gleichzeitig sind die Auswirkungen von Blindheit und Sehbehinderung umso drastischer, je schlechter Versorgung und gesellschaftliche Inklusion in der jeweiligen Region sind.

Deshalb widmet sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit 1999 mit dem Programm Vision2020 der Überwindung vermeidbarer Blindheit und der Verbesserung der Situation für Menschen mit Sehbehinderung. „Ein Recht auf Augenlicht: Die WHO-Initiative Vision2020“ weiterlesen

Unentdeckte Sehstörung – Die Auswirkungen sind tragisch

Scharfes Sehen ist heutzutage ein echtes Privileg, für das vor allem die frühkindliche Entwicklung der Augen entscheidend ist. Bei der Geburt sehen Kinder noch verschwommen und bilden idealerweise im frühen Kindesalter die vollständige Sehfähigkeit aus. Bis zum 6. Lebensjahr werden die Vernetzungen von Gehirn und Auge ausgeprägt, die in manchen Fällen allerdings gestört werden. Ist dies der Fall, ist ein späteres Leiden an einer unentdeckten Sehstörung sehr wahrscheinlich. Eine gestörte Sehfähigkeit bei einem Kind zu erkennen ist oft gar nicht so einfach. Die Auswirkungen sind jedoch tragisch. „Unentdeckte Sehstörung – Die Auswirkungen sind tragisch“ weiterlesen

Die Epidemie der Kurzsichtigkeit

Kurzsichtigkeit ist heutzutage wirklich keine Seltenheit mehr. Jeder zweite Mensch ist bereits betroffen. Eine kürzlich auf SRF1 ausgestrahlte Doku spricht in diesem Zusammenhang von der „Epidemie der Kurzsichtigkeit“. Dies ist vor allem bei Personen unter 25 Jahren zu beobachten[1].

Was ist eigentlich ein kurzsichtiges Auge?

Hat man Probleme ferne Objekte scharf zu sehen, ist der Augapfel zu lang. Der Brennpunkt liegt dann vor der Netzhaut. Das einfallende Licht wird vor dem Punkt des Schärfsten Sehens gebündelt.

Hier seht ihr den Querschnitt eines gesunden Auges (links) und ein kurzsichtigen Auges (rechts). Der rechts abgebildete Augapfel ist zu lang. Deshalb liegt der Punkt des schärfsten Sehens vor der Netzhaut. Hierdurch ensteht ein unscharfes Bild.

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Woher soll Ihr Kind wissen, dass es schlecht sieht?

Schlecht sehen ist nicht schmerzhaft deswegen beschweren sich die meisten Kinder nicht über ihre schlechte Sehfähigkeit.

Fast jedes fünfte Kind im Alter von 4 Jahren hat eine unerkannte Sehbeeinträchtigung. Dieser hohe Anteil erscheint überraschend, doch im Gegensatz zu anderen Krankheiten gibt es bei Sehstörungen oft keine äußerlichen, für die Eltern erkennbaren Symptome.[1]

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Amblyopie-Screening spielte bei meiner Tochter eine lebensrettende Rolle – von Dorie Leitten

Im April 2013, als meine Tochter Brianna 6 Jahre alt war, nahm sie an einem Amblyopie-Screening in der Schule teil, das von Freiwilligen des Bloomfield Lions Clubs in unserer Heimatstadt im Ontario County, New York, durchgeführt wurde. Dort erhielt sie aufgrund eines auffälligen Messergebnisses eine Überweisung für eine vollständige Augenuntersuchung. Zuerst war ich nicht beunruhigt, da im Februar bei Brianna‘s Augenvorsorge beim Kinderarzt noch alles in Ordnung war. Außerdem trägt meine älteste Tochter auch eine Brille. Ich machte dann zwei Wochen später einen Termin bei unserem Augenarzt aus. Dort fanden wir heraus, dass es sich um einen Notfall handelt.

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Augenvorsorge bei Kindern: frühzeitige Erkennung von Sehstörungen ist entscheidend

– Ein Interview mit Christa Kampf, Orthoptistin in einer Augenarztpraxis –

Sehstörungen sind eines der häufigsten gesundheitlichen Probleme bei kleinen Kindern. Etwa jedes fünfte Kind im Alter von zwei bis drei Jahren hat eine Sehstörung.[1] Dazu kommt: 60% der Sehstörungen  bei Kindern werden zu spät erkannt.[2] 

Wie wir bereits in unserem Beitrag https://plusoptix.com/blog_eu/2018/08/08/augenvorsorge-bei-kindern-fruehzeitige-erkennung-von-sehstoerungen-ist-entscheidend/ berichtet haben,  fällt es Eltern oft schwer eine Sehstörung bei ihrem Kind zu erkennen und eine vorgeschriebene augenärztliche Vorsorgeuntersuchung für Kinder gibt es in Deutschland nicht. Eltern müssen hier selbst aktiv werden. Orthoptistin Christa Kampf aus Straubing arbeitet seit über 40 Jahren in der Augenvorsorge bei Kindern und erklärt im Interview, worauf Eltern bei ihren Kindern achten sollten.

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40 Kinder in einer Stunde – Sehscreening in KiTas, Kindergärten und Schulen

Das Augenzentrum Nordwest ist mit verschiedenen Standorten im Emsland und im Münsterland vertreten. Die Praxis in Gronau engagiert sich seit langem auch mit Sehscreenings in Kitas, Kindergärten und Schulen in der Region und hat bereits Tausende Kinder auf Sehstörungen untersucht.

Vor einigen Jahren wurde im Rahmen der ‚Woche des Sehens’ der Startschuss für Sehscreenings in Kindergärten in Ahaus und Umgebung, unter anderem auch in Gronau und Epe, gegeben. Zurzeit wird nur noch in einzelnen Kindergärten und auf Wunsch der Leitung ein Sehscreening durchgeführt, dieses aber regelmäßig. In jüngster Zeit stand eine Augenvorsorge in einer Kita im Nachbarort Epe auf dem Plan. Birgitt Großecappenberg, die das Sehscreening in Epe durchführte, beantwortete für Plusoptix einige Fragen.

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