Sicher + Kontaktlos: Augenvorsorge in Zeiten der Corona-Pandemie

Viele haben in Zeiten von Corona Bedenken wegen einer scheinbar normalen Standarduntersuchung zum Arzt zu gehen. Doch wir sagen euch: die Augenvorsorge ist immer noch enorm wichtig! Denn 1 von 5 Kindern hat eine Sehstörung, die ohne frühzeitige Behandlung zu einer dauerhaften Schwachsichtigkeit führen kann. Aus diesem Grund klären wir heute die Frage: Wie kann man während der Corona-Pandemie eine Augenvorsorge durchführen?

Also, wie kann man während der Corona-Pandemie eine Augenvorsorge durchführen? Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist eine sichere und kontaktlose Augenvorsorge von enormer Bedeutung. Ein Plusoptix Gerät kann in weniger als einer Sekunde und aus einem Meter Entfernung feststellen, ob eine Sehstörung vorliegt – und das sogar durch eine Spuckschutzwand. Je früher eine Sehstörung erkannt wird, desto einfacher kann die Entwicklung einer Schwachsichtigkeit vermieden werden.

Auswirkungen von Corona auf die Augenvorsorge

Laut der WHO soll die Übertragung des gefährlichen Virus COVID-19 gestoppt und die weitere Ausbreitung verhindert werden. Daher lauten die Hygieneempfehlungen, die Hände regelmäßig zu waschen, Mund und Nase in öffentlichen Räumen zu bedecken, in die Armbeuge zu husten oder zu niesen und engen Kontakt mit Personen zu vermeiden, die Symptome einer Atemwegserkrankung zeigen.

Allerdings kann jeder Patient ein asymptomatischer Träger von COVID-19 sein bzw. zu Beginn der Erkrankung noch gar keine Symptome zeigen. Laut dem amerikanischen Augenarzt David Silbert, ist auch „ein schreiendes Kind nach dem Weittropfen ein echtes Risiko für das Personal.“

Augenvorsorge ebnet den weiteren Lebensweg des Kindes

Und obwohl man in diesen Zeiten lieber kein Risiko eingehen möchte, ist eine frühzeitige Augenvorsorge immer noch enorm wichtig. Denn werden Sehstörungen nicht innerhalb der ersten Lebensjahre erkannt und behandelt, kann dies zu einer dauerhaften Schwachsichtigkeit, einer sogenannten Amblyopie, führen.

Dabei ist gesundes Sehen für das Wohlergehen von Kindern von enormer Bedeutung. Eine Schwachsichtigkeit, Amblyopie, kann schulische Leistungen beeinträchtigen, die Berufswahl einschränken und die Unfallgefahr im Straßenverkehr erhöhen. Es liegt also auf der Hand, dass man hier auch in Zeiten der Corona-Pandemie nicht nachlässig sein darf – denn eine Augenvorsorge ist auch in diesen Zeiten möglich.

Sie sind sich nicht sicher, ob ein Kind gut sieht? – Mit einer sekundenschnellen und berührungslosen Messung finden wir es heraus.

Plusoptix-Geräte ermöglichen eine berührungslose Augenvorsorge in Corona Zeiten

Um seine Mitarbeiter zu schützen, hat Dr. Silbert einen speziellen COVID-19-Untersuchungsablauf erstellt: Er trennt die Eingangsuntersuchungen neuer Patienten (in enger Pupille) von den Untersuchungen in weiter Pupille.

Plusoptix kann die Anzahl an Untersuchungen in weitgetropfter Pupille reduzieren

Beim ersten Besuch in Dr. Silberts Praxis wird eine Plusoptix-Refraktionsmessung, sowie ein Cover- und Visustest durchgeführt. Den Patienten wird zudem ein Fundusfoto bei nicht erweiterter Pupille als optionale Zusatzleistung angeboten. In einer Studie stellte Dr. Silbert fest, dass Auffälligkeiten in weiter Pupille selten auftreten, wenn der Patient eine altersentsprechende Refraktion, keinen Strabismus und einen guten Visus hat (siehe: „Plusoptix-Photoscreening kann die zykloplegische Brechung bei ausgewählten pädiatrischen Augenheilkunde-Patienten ersetzen“ in J AAPOS, 2013; 17(2):163-5; Https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23522941).

Weittropfen erst bei auffälligem Messergebnis

Aus diesem Grund wird erst eine erweiterte Untersuchung geplant, wenn Anzeichen für Refraktionsanomalien, eine Amblyopie oder andere Pathologien festgestellt werden. Eltern werden in diesem Fall gebeten, ihr Kind jeweils einmal 60 bzw. 30 Minuten vor der Untersuchung mit Cyclopentolat(e) 1 % zu Hause zu tropfen. Der Vorteil: Abgesehen von der Distanz, gewöhnen sich Kinder in einer vertrauten Umgebung schneller an das ungewohnte Sehen in weiter Pupille und sie arbeiten dann während der Untersuchung in der Augenarztpraxis deutlich besser mit.

Schon gewusst? Plusoptix misst auch durch Spuckschutzscheiben
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Reinigung und Desinfektion eines Plusoptix-Gerätes und Messung durch Spuckschutzwand

Auch für die Anwender der Plusoptix Geräte spielen etwaige Hygienemaßnahmen eine große Rolle. Doch auch hier haben wir einen Tipp für Sie: Verwenden Sie einfach ein leicht feuchtes Mikrofasertuch, um das Plusoptix-Gerät zu reinigen. Zur Desinfektion sind die folgenden Produkte von Plusoptix zugelassen:

  • Bacillol (30 Tücher)
  • Clorox Healthcare Bleach Wipes
  • Teccare Control Tücher

Des Weiteren können Plusoptix-Messungen aus einem Meter Entfernung durch „Spuckschutzscheiben“ durchgeführt werden und so das Risiko einer Infektion während der Refraktionsmessung reduzieren.

Haben Sie Anmerkungen oder Fragen? Wir stehen Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mehr Informationen zum Plusoptix Gerät gibt es unter https://plusoptix.com/vision-screener/landing-blog-eu

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