Die Auswirkungen einer unentdeckten Sehstörung sind tragisch

Scharfes Sehen ist heutzutage ein echtes Privileg, für das vor allem die frühkindliche Entwicklung der Augen entscheidend ist. Bei der Geburt sehen Kinder noch verschwommen und bilden idealerweise im frühen Kindesalter die vollständige Sehfähigkeit aus. Vor allem bis zum 6. Lebensjahr werden die Vernetzungen von Gehirn und Auge ausgeprägt, die in manchen Fällen allerdings gestört werden. Ist dies der Fall, ist ein späteres Leiden an einer unentdeckten Sehstörung sehr wahrscheinlich. Die Auswirkungen einer unentdeckten Sehstörung sind tragisch! Doch eine gestörte Sehfähigkeit bei einem Kind zu erkennen ist oft gar nicht so einfach. 

Warum werden Sehstörungen im Kindesalter häufig nicht erkannt?

Hierfür gibt es mehrere Gründe. Kinder, die schlecht sehen, kennen das gar nicht anders. Sie wissen nicht, dass sie mit ihren Augen eigentlich besser sehen könnten. Außerdem können Kinderaugen eine eingeschränkte Sehkraft häufig noch ausgleichen und sehen aus diesem Grund noch einigermaßen scharf. Deshalb sind die gängigen Sehtests nicht dazu geeignet einen Refraktionsfehler zuverlässig zu erkennen. Auch wenn das Kind merkt, dass etwas nicht stimmt, kann es die Ursache des Problems selbst nicht erkennen und zudem auch nicht kommunizieren.

Die Eltern sind dafür verantwortlich, die Entwicklung der Augen ihrer Kinder regelmäßig überprüfen zu lassen. Nur hierdurch können Sehstörungen frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Wie erfahren die Kinder Einschränkungen durch Sehstörungen?

Kinder, die an einer unbehandelten Sehstörung leiden, erfahren oft Einschränkungen in der Schule: zum Beispiel beim Erkennen der Tafel. Vor allem im Grundschulalter ist das problematisch. Das Erlernen der  Grundkenntnisse, wie  Lesen und Schreiben, fallen ihnen sehr viel schwerer. Es ist nicht selten, dass Kinder hierdurch den Spaß am Lernen und auch den Anschluss an die Mitschüler verlieren. Dies kann den weiteren Bildungsweg negativ beeinflussen.

Wenn ein Kind nicht richtig sieht, hat es häufig auch Schwierigkeiten sich an außerschulischen Aktivitäten zu beteiligen. Oft vermeidet es sportliche, soziale oder kreative Beschäftigungen. Kinder, die schlecht sehen, fühlen sich oft unsicher oder in ihren Fähigkeiten benachteiligt.

Was kann man dagegen tun?

Die frühzeitige Augenvorsorge kann dabei helfen, Sehstörungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Vielen Kindern hat das bereits weitergeholfen. Ein Beispiel hierfür ist der kleine Lennox: Nachdem sein Ergebnis des Amblyopiescreenings auffällig war, trägt er jetzt eine Brille. Hierdurch wird sichergestellt, dass er in seiner weiteren Entwicklung nicht eingeschränkt ist und die Augen optimal auf den Lernprozess vorbereitet sind. Die ganze Geschichte von Lennox findet ihr hier:

https://plusoptix.com/blog_eu/2018/07/17/amblyopie-screening-beim-kinderarzt/#more-1327

Auch das Schulkind Brianna profitierte von der frühzeitigen Erkennung einer Sehstörung durch das Amblyopiescreening. Heute kann sie sagen: „Die frühzeitige Augenvorsorge hat mein Leben gerettet!“. Denn nach einem auffälligen Screeningergebnis mit dem Plusoptix Vision Screener hat sich bei ihr in weiteren augenärztlichen Untersuchungen herausgestellt, dass sie einen bösartigen Tumor im Auge hatte. Er wurde sofort und gerade noch rechtzeitig entfernt. Ohne die frühzeitige Augenvorsorge wäre der Tumor möglicherweise erst viel später entdeckt worden. Ihre Geschichte findet ihr hier: https://plusoptix.com/blog_eu/2017/12/13/eine-fruehzeitige-augenvorsorge-kann-leben-retten/

Plusoptix_Brianna frühzeitige Augenvorsorge_unentdeckte Sehstörung
Brianna erzählt ihre Geschichte, um auf die Notwendigkeit der frühzeitigen Augenvorsorge hinzuweisen

Eltern müssen handeln!

Warum?

Erst mit zunehmendem Alter macht sich die Sehstörung deutlich bemerkbar, doch dann ist es häufig schon zu spät. Umso wichtiger ist es, regelmäßig eine Augenvorsorge (Amblyopiescreening) bei Ihrem Kind durchführen zu lassen. Beim Amblyopiescreening wird die Refraktion beider Augen gleichzeitig gemessen und etwaige Sehstörungen innerhalb von wenigen Sekunden erkannt. Je früher eine Sehstörung erkannt wird, desto besser kann sie behandelt werden. Die Auswirkungen einer unentdeckten Sehstörung sind tragisch. Hat sich die Sehstörung erstmal manifestiert, kann man oft nichts mehr oder zumindest nicht mehr viel gegen eine Schwachsichtigkeit tun – außer sie mit Sehhilfen auszugleichen.

Wann?

Am besten so schnell wie möglich. Ein Ambylopiescreening ist bereits ab dem 5. Lebensmonat möglich und dauert nur wenige Sekunden. Das Screening soll am besten noch vor dem 1. Geburtstag erfolgen und in den Folgejahren regelmäßig wiederholt werden. Sehstörungen können sich nämlich auch erst im Laufe des Wachstums entwickeln.

Wie?

Ein Plusoptix Amblyopie-Screenings ist ohne die aktive Mitarbeit des Kindes möglich_unentdeckte Sehstörung
Ein Amblyopie-Screenings ist ohne die aktive Mitarbeit des Kindes möglich

Fragt bei eurem Kinderarzt nach, ob diese Methode der Augenvorsorge auch bei ihm angeboten wird. Die meisten Krankenkassen übernehmen bereits die Kosten. Hier findet ihr heraus ob eure Krankenkasse auch schon dabei ist: https://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/leistungen-gesetzliche-krankenkassen/geburt-kinder/amblyopie/

Mehr Informationen zur frühzeitigen Augenvorsorge findet ihr hier: https://www.augenvorsorge.info/de/home

 

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Quellen:

https://www.augen-venividi.de/fileadmin/images/downloads/Sehschule.pdf

https://www.dailyleader.com/2019/01/29/children-deserve-the-chance-to-succeed/

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